Kommission für Geowissenschaftliche Hochdruckforschung

Die Kommission für Geowissenschaftliche Hochdruckforschung begleitet die wissenschaftliche Arbeit des Bayerischen Forschungsinstituts für Experimentelle Geochemie und Geophysik (Bayerisches Geoinstitut) der Universität Bayreuth. Sie wirkt bei Berufungen sowie Haushalts- und Strukturfragen beratend mit.

Das Bayerische Geoinstitut beschäftigt sich mit der experimentellen Untersuchung von Prozessen auf der Erdoberfläche, im Erdinnern und im Sonnensystem. Viele geologische Prozesse, die den Lebensraum des Menschen beeinflussen, haben ihren Ursprung im tiefen Erdinnern, das einer direkten Beobachtung nicht zugänglich ist. Auch die Frühgeschichte der Erde und des Sonnensystems kann nur mit indirekten Methoden erschlossen werden. Daher haben in den letzten Jahrzehnten experimentelle Untersuchungen in den Geowissenschaften zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das Bayerische Geoinstitut spielt hierbei in Deutschland und weltweit eine führende Rolle. Es kann Prozesse in der Nähe der Erdoberfläche ebenso simulieren wie Vorgänge im Kern der Erde oder im interplanetaren Raum. Es leistet in erster Linie Grundlagenforschung, liefert jedoch auch wesentliche Informationen für die Versorgung mit mineralischen Rohstoffen und geothermischer Energie, für die Vorhersage von Erdbeben und Vulkanausbrüchen sowie für langfristige Klimaprognosen. Seine Entwicklungen in der Hochdruck- und Hochtemperaturtechnik finden häufig industrielle Anwendung.

Der Jahresbericht des Instituts kann angefordert werden von bayerisches.geoinstitut@uni-bayreuth.de. Detaillierte Informationen finden sich auch unter www.bgi.uni-bayreuth.de.

Ultra-Hochdrucklabor des Bayerischen Geoinstituts